Fallstudie FreshMarkt [P] [Konzepte]

FALLSTUDIE „FreshMarkt“: Die Handelskette FreshMarkt (120 Filialen) ersetzt in allen Filialen die Kassensysteme durch Self-Checkout-Terminals. Executive ist der Vertriebsvorstand Herr Moll, Senior User ist die Filialnetzleiterin Frau Gruber, Senior Supplier ist Herr Sommer, IT-Leiter von FreshMarkt, für die Hardware liefert der Hersteller TerminalPro. Project Manager ist Herr Vogt. Budget 9 Mio. €, Laufzeit 24 Monate, sechs Management Stages; nach einer Pilotstage mit fünf Filialen folgen vier Rollout-Wellen. Toleranzen je Stage: Zeit ±2 Wochen, Kosten ±3 %. Nutzen: 15 % geringere Personalkosten an den Kassen und kürzere Wartezeiten. Frage: Kürzere Wartezeiten sind ein erwarteter Nutzen. Wie nennt PRINCE2 ein messbares Ergebnis einer Veränderung, das ein Stakeholder als Vorteil wahrnimmt?

•Nutzen (Benefit); Outputs sind die gelieferten Produkte, Outcomes die Ergebnisse ihres Einsatzes
•Dis-Benefit, weil Wartezeiten stets durch zusätzliche Terminals auf einer anderen Ebene wieder ausgeglichen werden
•Toleranz, da ein Nutzen eine zulässige Abweichung vom vereinbarten Kosten- oder Zeitrahmen beschreibt
•Output, weil alles, was das Projekt liefert, unmittelbar als Nutzen für die Organisation verstanden wird
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