Fallstudie BahnWerk [P] [Practices]

Kostprobe: 5 von 6 Fragen – Lösungen und Erklärungen im Trainer.

☝️ SingleFALLSTUDIE „BahnWerk“: Die Rheintal Bahn AG modernisiert ihr Instandhaltungswerk Süd (neue Hallenkrane, Schienenanlagen und Diagnosesysteme). Budget 6,5 Mio. €, Laufzeit 20 Monate, vier Management Stages. Executive ist Herr Dr. Falk (Leiter Fahrzeuginstandhaltung), Senior User Frau Marek (Werkleiterin), Senior Supplier Herr Tran (Bauleiter der Generalunternehmerin Brückner Bau). Project Manager ist Frau Ostertag, Team Manager für den Kranbau ist Herr Jäger. Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±4 %, Qualität: keine Abweichung bei sicherheitskritischen Produkten. Als zusätzliches Performance-Ziel gilt eine Senkung des CO₂-Ausstoßes im Werk um 30 %. Stage 2 hat ein Budget von 1,5 Mio. €. Frage: Mitten in Stage 2 prognostiziert Frau Ostertag Kosten von 1,59 Mio. €. Was ist die korrekte Einschätzung?
•Die Toleranz gilt nur für das Gesamtprojekt, deshalb sind Stage-Kosten von 1,59 Mio. € unproblematisch
•Die Kosten liegen noch im vertretbaren Rahmen, daher genügt ein Hinweis im nächsten Highlight Report
•Die Toleranz von ±4 % (1,44–1,56 Mio. €) wird überschritten; sie muss einen Exception Report an das Board richten
•Frau Ostertag darf die Mehrkosten selbst genehmigen, weil die Überschreitung weniger als 10 % beträgt
☝️ SingleFALLSTUDIE „BahnWerk“: Die Rheintal Bahn AG modernisiert ihr Instandhaltungswerk Süd (neue Hallenkrane, Schienenanlagen und Diagnosesysteme). Budget 6,5 Mio. €, Laufzeit 20 Monate, vier Management Stages. Executive ist Herr Dr. Falk (Leiter Fahrzeuginstandhaltung), Senior User Frau Marek (Werkleiterin), Senior Supplier Herr Tran (Bauleiter der Generalunternehmerin Brückner Bau). Project Manager ist Frau Ostertag, Team Manager für den Kranbau ist Herr Jäger. Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±4 %, Qualität: keine Abweichung bei sicherheitskritischen Produkten. Als zusätzliches Performance-Ziel gilt eine Senkung des CO₂-Ausstoßes im Werk um 30 %. Stage 2 hat ein Budget von 1,5 Mio. €. Frage: Frau Ostertag erstellt Aufgaben und Zeitpläne für die Hallenkrane. Zuvor will sie wissen, in welcher Reihenfolge die Produkte entstehen und welche voneinander abhängen. Welches Produkt nutzt sie dafür?
•Die Product Breakdown Structure, die die zeitliche Reihenfolge der Aktivitäten abschließend festlegt
•Das Product Flow Diagram, das die Reihenfolge und Abhängigkeiten der Produkte darstellt
•Das Quality Register, in dem die geplanten Prüfungen den Terminen der Produkte zugeordnet werden
•Das Risk Register, das alle Abhängigkeiten als mögliche Bedrohungen für den Terminplan erfasst
☝️ SingleFALLSTUDIE „BahnWerk“: Die Rheintal Bahn AG modernisiert ihr Instandhaltungswerk Süd (neue Hallenkrane, Schienenanlagen und Diagnosesysteme). Budget 6,5 Mio. €, Laufzeit 20 Monate, vier Management Stages. Executive ist Herr Dr. Falk (Leiter Fahrzeuginstandhaltung), Senior User Frau Marek (Werkleiterin), Senior Supplier Herr Tran (Bauleiter der Generalunternehmerin Brückner Bau). Project Manager ist Frau Ostertag, Team Manager für den Kranbau ist Herr Jäger. Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±4 %, Qualität: keine Abweichung bei sicherheitskritischen Produkten. Als zusätzliches Performance-Ziel gilt eine Senkung des CO₂-Ausstoßes im Werk um 30 %. Stage 2 hat ein Budget von 1,5 Mio. €. Frage: Herr Jäger berichtet der Project Managerin wöchentlich über den Stand der Arbeiten am Kran. Frau Ostertag berichtet dem Board einmal im Monat. Welche Berichte sind das?
•Checkpoint Report des Team Managers an den PM und Highlight Report des PM an das Board
•Work Package Report des PM an den Team Manager und Issue Report des Boards an den PM
•End Stage Report des Team Managers an den PM und Exception Report des PM an das Board
•Highlight Report des Team Managers an den PM und Checkpoint Report des PM an das Board
☝️ SingleFALLSTUDIE „BahnWerk“: Die Rheintal Bahn AG modernisiert ihr Instandhaltungswerk Süd (neue Hallenkrane, Schienenanlagen und Diagnosesysteme). Budget 6,5 Mio. €, Laufzeit 20 Monate, vier Management Stages. Executive ist Herr Dr. Falk (Leiter Fahrzeuginstandhaltung), Senior User Frau Marek (Werkleiterin), Senior Supplier Herr Tran (Bauleiter der Generalunternehmerin Brückner Bau). Project Manager ist Frau Ostertag, Team Manager für den Kranbau ist Herr Jäger. Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±4 %, Qualität: keine Abweichung bei sicherheitskritischen Produkten. Als zusätzliches Performance-Ziel gilt eine Senkung des CO₂-Ausstoßes im Werk um 30 %. Stage 2 hat ein Budget von 1,5 Mio. €. Frage: Nach einem Beinahe-Unfall entdeckt das Team eine bessere Absicherung für Arbeiten unter den Kranbahnen. Der Project Manager möchte, dass spätere Projekte profitieren. Was gehört dazu?
•Die Erkenntnis erst nach Projektende sammeln, da laufende Lessons das Team von der Lieferung ablenken
•Die Erkenntnis nur mündlich weitergeben, weil schriftliche Lessons den Projektfortschritt unnötig verlangsamen würden
•Die Erkenntnis im Quality Register eintragen, da der Lessons Log ausschließlich für Fehler der Lieferanten vorgesehen ist
•Die Erkenntnis im Lessons Log erfassen; am Projektende fasst der Lessons Report sie für die Organisation zusammen
☝️ SingleFALLSTUDIE „BahnWerk“: Die Rheintal Bahn AG modernisiert ihr Instandhaltungswerk Süd (neue Hallenkrane, Schienenanlagen und Diagnosesysteme). Budget 6,5 Mio. €, Laufzeit 20 Monate, vier Management Stages. Executive ist Herr Dr. Falk (Leiter Fahrzeuginstandhaltung), Senior User Frau Marek (Werkleiterin), Senior Supplier Herr Tran (Bauleiter der Generalunternehmerin Brückner Bau). Project Manager ist Frau Ostertag, Team Manager für den Kranbau ist Herr Jäger. Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±4 %, Qualität: keine Abweichung bei sicherheitskritischen Produkten. Als zusätzliches Performance-Ziel gilt eine Senkung des CO₂-Ausstoßes im Werk um 30 %. Stage 2 hat ein Budget von 1,5 Mio. €. Frage: Der Hallenkran wird von einem externen, unabhängigen Prüfer nach Norm abgenommen. Wie ordnet sich dieser Prüfschritt im Qualitätsmanagement ein?
•Er ist ein Management-Produkt des Boards und hat keinen Bezug zu den Quality-Aktivitäten des Projekts
•Er ersetzt die Product Description, weil die Norm alle Kriterien und Toleranzen des Krans abschließend festlegt
•Er ist eine Qualitätsprüfung (Quality Control) im Rahmen der Qualitätsplanung und wird mit Ergebnis im Quality Register dokumentiert
•Er ist Qualitätssicherung (Quality Assurance) durch den Project Manager und daher nicht im Quality Register zu führen
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