Fallstudie GreenLine [P] [Practices]

Kostprobe: 5 von 5 Fragen – Lösungen und Erklärungen im Trainer.

☝️ SingleFALLSTUDIE „GreenLine“: Die PackWerk AG (Verpackungshersteller, 900 Mitarbeitende) ersetzt am Hauptstandort eine Produktionslinie durch eine klimaneutrale Anlage (Investition 4,2 Mio. €, davon 30 % gefördert). Executive ist Herr Dr. Sommer (Werkleiter), Senior User Frau Idris (Leiterin Produktionsplanung), Senior Supplier Herr Rahn (Anlagenbauer ThermoTec). Project Manager ist Frau Vogt. Stages: Initiierung, Planung & Bestellung, Installation, Inbetriebnahme & Hochlauf. Ziele: CO₂-Ausstoß der Linie mindestens 35 % geringer, Energiekosten mindestens 22 % geringer, Produktionsausfall höchstens drei Tage. Der Betriebsrat begleitet das Projekt. Frage: Am Ende von Stage 2 zeigt der aktualisierte Business Case: Die Energiekosten sinken voraussichtlich nur um 18 %; die Benefit-Toleranz verlangt mindestens 22 %. Wie muss Frau Vogt reagieren?
•Die Benefit-Toleranz selbst auf 18 % senken, damit die Stage im Rahmen bleibt
•Die drohende Überschreitung dem Project Board unverzüglich melden; das Board entscheidet
•Nichts unternehmen, da Toleranzen nur für Zeit und Kosten gelten, nicht für Nutzen
•Die Prognose erst im Highlight Report der nächsten Stage erwähnen und abwarten
☝️ SingleFALLSTUDIE „GreenLine“: Die PackWerk AG (Verpackungshersteller, 900 Mitarbeitende) ersetzt am Hauptstandort eine Produktionslinie durch eine klimaneutrale Anlage (Investition 4,2 Mio. €, davon 30 % gefördert). Executive ist Herr Dr. Sommer (Werkleiter), Senior User Frau Idris (Leiterin Produktionsplanung), Senior Supplier Herr Rahn (Anlagenbauer ThermoTec). Project Manager ist Frau Vogt. Stages: Initiierung, Planung & Bestellung, Installation, Inbetriebnahme & Hochlauf. Ziele: CO₂-Ausstoß der Linie mindestens 35 % geringer, Energiekosten mindestens 22 % geringer, Produktionsausfall höchstens drei Tage. Der Betriebsrat begleitet das Projekt. Frage: Für das Risiko „Lieferverzug der Wärmepumpen“ benennt Frau Vogt Herrn Rahn als Risk Owner. Was bedeutet das?
•Herr Rahn steuert und überwacht dieses einzelne Risiko; das Risk Register insgesamt bleibt beim Project Manager
•Herr Rahn trägt die Verantwortung für das gesamte Risk Register und alle Risiken des Projekts
•Herr Rahn entscheidet, ob das Risiko dem Board gemeldet wird, ohne den Project Manager zu informieren
•Herr Rahn muss alle Risikomaßnahmen persönlich durchführen; Delegation ist ausgeschlossen
☝️ SingleFALLSTUDIE „GreenLine“: Die PackWerk AG (Verpackungshersteller, 900 Mitarbeitende) ersetzt am Hauptstandort eine Produktionslinie durch eine klimaneutrale Anlage (Investition 4,2 Mio. €, davon 30 % gefördert). Executive ist Herr Dr. Sommer (Werkleiter), Senior User Frau Idris (Leiterin Produktionsplanung), Senior Supplier Herr Rahn (Anlagenbauer ThermoTec). Project Manager ist Frau Vogt. Stages: Initiierung, Planung & Bestellung, Installation, Inbetriebnahme & Hochlauf. Ziele: CO₂-Ausstoß der Linie mindestens 35 % geringer, Energiekosten mindestens 22 % geringer, Produktionsausfall höchstens drei Tage. Der Betriebsrat begleitet das Projekt. Frage: Am Projektende soll die Anlage einen 72-Stunden-Dauertest ohne Störung bestehen. Wo werden solche Abnahmekriterien für das Gesamtergebnis festgelegt?
•Im Lessons Report, der erst nach Projektende für künftige Projekte erstellt wird
•Im Communication Management Approach, der die Stakeholder-Kommunikation regelt
•Im Highlight Report der letzten Stage des Projekts, der dem Board vorgelegt wird
•In der Project Product Description des Gesamtergebnisses (Abnahmekriterien und -methode)
☝️ SingleFALLSTUDIE „GreenLine“: Die PackWerk AG (Verpackungshersteller, 900 Mitarbeitende) ersetzt am Hauptstandort eine Produktionslinie durch eine klimaneutrale Anlage (Investition 4,2 Mio. €, davon 30 % gefördert). Executive ist Herr Dr. Sommer (Werkleiter), Senior User Frau Idris (Leiterin Produktionsplanung), Senior Supplier Herr Rahn (Anlagenbauer ThermoTec). Project Manager ist Frau Vogt. Stages: Initiierung, Planung & Bestellung, Installation, Inbetriebnahme & Hochlauf. Ziele: CO₂-Ausstoß der Linie mindestens 35 % geringer, Energiekosten mindestens 22 % geringer, Produktionsausfall höchstens drei Tage. Der Betriebsrat begleitet das Projekt. Frage: Frau Vogt vergibt das Work Package „Installation Linie 1“ an ThermoTec. Was gehört NICHT in ein Work Package?
•Anforderungen an Berichterstattung und Rückmeldung
•Die Toleranzen für das Work Package
•Die Product Descriptions der zu erstellenden Produkte
•Der vollständige Business Case des Projekts
☝️ SingleFALLSTUDIE „GreenLine“: Die PackWerk AG (Verpackungshersteller, 900 Mitarbeitende) ersetzt am Hauptstandort eine Produktionslinie durch eine klimaneutrale Anlage (Investition 4,2 Mio. €, davon 30 % gefördert). Executive ist Herr Dr. Sommer (Werkleiter), Senior User Frau Idris (Leiterin Produktionsplanung), Senior Supplier Herr Rahn (Anlagenbauer ThermoTec). Project Manager ist Frau Vogt. Stages: Initiierung, Planung & Bestellung, Installation, Inbetriebnahme & Hochlauf. Ziele: CO₂-Ausstoß der Linie mindestens 35 % geringer, Energiekosten mindestens 22 % geringer, Produktionsausfall höchstens drei Tage. Der Betriebsrat begleitet das Projekt. Frage: Frau Vogt notiert das Risiko „Netzanschlussgenehmigung könnte sich verzögern“. Am nächsten Tag teilt der Netzbetreiber mit, dass die Genehmigung sechs Wochen später kommt. Wie ändert sich die Behandlung?
•Aus dem Risiko ist ein Issue geworden: erfassen, bewerten, entscheiden; das Risiko wird geschlossen
•Es bleibt ein Risiko im Risk Register, weil Risiken erst mit dem Projektende zu Issues werden können
•Es wird zu einer Off-Specification und mit einem formalen Zugeständnis der Change Authority geregelt
•Es wird nur im Daily Log vermerkt, bis die Genehmigung tatsächlich eintrifft und alles klar ist
← Alle ThemenIm Quiz üben