Fallstudie PayLite [P] [Practices]

Kostprobe: 4 von 4 Fragen – Lösungen und Erklärungen im Trainer.

☝️ SingleFALLSTUDIE „PayLite“: Die FinBridge GmbH (Fintech, 60 Mitarbeitende) entwickelt die Zahlungs-App PayLite. Executive ist Frau Nguyen (CEO), Senior User Herr Baumann (Head of Customer Success), Senior Supplier Frau Dr. Lehmann (CTO). Project Manager ist Herr Weber. Die Entwicklung erfolgt durch zwei Scrum-Teams in Zwei-Wochen-Sprints; Product Owner ist Herr Jung. Das Projekt hat vier Stages von je etwa drei Monaten (Initiierung, MVP, Beta & Regulierung, Marktstart). Zeit und Kosten sind eng begrenzt, der Umfang ist priorisiert (Must/Should/Could). Für den Marktstart wird eine Erlaubnis der Aufsichtsbehörde benötigt. Frage: Herr Weber möchte Zeit und Kosten fix halten und den Umfang flexibel steuern. Wie bildet er das in PRINCE2 ab?
•Über Umfangstoleranzen: Must-Anforderungen bleiben fix, Should und Could dürfen innerhalb der Toleranz entfallen
•Über ein größeres Change-Budget, mit dem Umfangsreduzierungen finanziell ausgeglichen werden sollen
•Gar nicht: PRINCE2 verlangt, dass der Umfang exakt wie in der Baseline geliefert wird, ohne Ausnahme
•Über zusätzliche Stages, in denen fehlender Umfang ohne Board-Freigabe nachgeliefert werden darf
☝️ SingleFALLSTUDIE „PayLite“: Die FinBridge GmbH (Fintech, 60 Mitarbeitende) entwickelt die Zahlungs-App PayLite. Executive ist Frau Nguyen (CEO), Senior User Herr Baumann (Head of Customer Success), Senior Supplier Frau Dr. Lehmann (CTO). Project Manager ist Herr Weber. Die Entwicklung erfolgt durch zwei Scrum-Teams in Zwei-Wochen-Sprints; Product Owner ist Herr Jung. Das Projekt hat vier Stages von je etwa drei Monaten (Initiierung, MVP, Beta & Regulierung, Marktstart). Zeit und Kosten sind eng begrenzt, der Umfang ist priorisiert (Must/Should/Could). Für den Marktstart wird eine Erlaubnis der Aufsichtsbehörde benötigt. Frage: Im laufenden Sprint bittet der Product Owner, eine neue Funktion aufzunehmen und dafür eine gleich große Could-Funktion zu streichen. Zeit, Kosten und Umfangstoleranz bleiben unberührt. Wer kann das entscheiden?
•Frau Nguyen als CEO, außerhalb der Projektorganisation und ohne Abstimmung mit dem Project Manager
•Nur das Project Board, da jede Änderung des Backlogs eine Änderung der Baseline darstellt
•Das Scrum-Team allein, da PRINCE2 für agile Vorhaben keine Änderungssteuerung vorsieht
•Der Project Manager bzw. die delegierte Change Authority – innerhalb der delegierten Toleranzen, ohne das Board
☝️ SingleFALLSTUDIE „PayLite“: Die FinBridge GmbH (Fintech, 60 Mitarbeitende) entwickelt die Zahlungs-App PayLite. Executive ist Frau Nguyen (CEO), Senior User Herr Baumann (Head of Customer Success), Senior Supplier Frau Dr. Lehmann (CTO). Project Manager ist Herr Weber. Die Entwicklung erfolgt durch zwei Scrum-Teams in Zwei-Wochen-Sprints; Product Owner ist Herr Jung. Das Projekt hat vier Stages von je etwa drei Monaten (Initiierung, MVP, Beta & Regulierung, Marktstart). Zeit und Kosten sind eng begrenzt, der Umfang ist priorisiert (Must/Should/Could). Für den Marktstart wird eine Erlaubnis der Aufsichtsbehörde benötigt. Frage: Die Scrum-Teams nutzen eine Definition of Done. Wie lässt sich diese in PRINCE2 verorten?
•Gar nicht, da agile Teams ihre Qualitätskriterien erst während der Sprints festlegen
•Als Bestandteil des Highlight Reports, der die Fertigstellung meldet
•Als Qualitätskriterien in den Product Descriptions und im Quality Management Approach
•Als Risikotoleranz im Risk Management Approach, der Schwellenwerte für die Eskalation festlegt
☝️ SingleFALLSTUDIE „PayLite“: Die FinBridge GmbH (Fintech, 60 Mitarbeitende) entwickelt die Zahlungs-App PayLite. Executive ist Frau Nguyen (CEO), Senior User Herr Baumann (Head of Customer Success), Senior Supplier Frau Dr. Lehmann (CTO). Project Manager ist Herr Weber. Die Entwicklung erfolgt durch zwei Scrum-Teams in Zwei-Wochen-Sprints; Product Owner ist Herr Jung. Das Projekt hat vier Stages von je etwa drei Monaten (Initiierung, MVP, Beta & Regulierung, Marktstart). Zeit und Kosten sind eng begrenzt, der Umfang ist priorisiert (Must/Should/Could). Für den Marktstart wird eine Erlaubnis der Aufsichtsbehörde benötigt. Frage: Im Risk Register steht: Die Aufsichtserlaubnis kommt nicht rechtzeitig zum Marktstart. Das Board beschließt, einen Alternativplan zu erarbeiten (Start unter der Lizenz eines Partnerinstituts), der nur bei Eintritt des Risikos aktiviert wird. Welche Risikoreaktion ist das?
•Übertragen (Transfer): das Risiko geht an Dritte
•Notfallplan vorbereiten (Contingent Plan)
•Vermeiden (Avoid): die Bedrohung wird beseitigt
•Akzeptieren (Accept): das Risiko wird hingenommen
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