Fallstudie WerftOne [P] [Practices]

Kostprobe: 5 von 5 Fragen – Lösungen und Erklärungen im Trainer.

☝️ SingleFALLSTUDIE „WerftOne“: Die Nordwerft Systems GmbH (Schiffsausrüster, 420 Mitarbeitende) löst ihr 20 Jahre altes ERP-System durch eine neue Standardsoftware ab. Executive ist Frau Brandes (Vorständin Finanzen), Senior User Herr Petersen (Leiter Produktion), Senior Supplier Herr Okafor (Vertriebsleiter des Softwareherstellers Arcon), Project Manager Frau Lindner. Team Manager für die Konfiguration ist Frau Sato von Arcon. Budget 1,8 Mio. €, Laufzeit 14 Monate, vier Stages (Initiierung, Design & Konfiguration, Test & Datenmigration, Go-live & Abschluss). Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±5 %. Das Change-Budget beträgt 60.000 €, davon sind 10.000 € verbraucht; als Change Authority ist ein Gremium aus Herrn Petersen und Frau Lindner benannt. Erwarteter Nutzen: 12 % geringere Lagerbestandskosten, messbar frühestens 18 Monate nach Go-live. Frage: In Stage 2 fordert die Einkaufsleiterin Frau Wolff, den Beschaffungsprozess abweichend vom Standard abzubilden. Die Impact-Analyse ergibt 25.000 € Mehrkosten, keine Auswirkung auf Termin und Qualität. Wer entscheidet über den Änderungsantrag?
•Die Change Authority, weil die Kosten innerhalb des verbleibenden Change-Budgets (50.000 €) liegen
•Frau Brandes allein als Executive, da sie den Business Case verantwortet
•Herr Okafor, da Arcon die Änderung umsetzen muss und die Kosten kalkuliert
•Das gesamte Project Board, da jede Änderung an einer Baseline vom Board freigegeben werden muss
☝️ SingleFALLSTUDIE „WerftOne“: Die Nordwerft Systems GmbH (Schiffsausrüster, 420 Mitarbeitende) löst ihr 20 Jahre altes ERP-System durch eine neue Standardsoftware ab. Executive ist Frau Brandes (Vorständin Finanzen), Senior User Herr Petersen (Leiter Produktion), Senior Supplier Herr Okafor (Vertriebsleiter des Softwareherstellers Arcon), Project Manager Frau Lindner. Team Manager für die Konfiguration ist Frau Sato von Arcon. Budget 1,8 Mio. €, Laufzeit 14 Monate, vier Stages (Initiierung, Design & Konfiguration, Test & Datenmigration, Go-live & Abschluss). Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±5 %. Das Change-Budget beträgt 60.000 €, davon sind 10.000 € verbraucht; als Change Authority ist ein Gremium aus Herrn Petersen und Frau Lindner benannt. Erwarteter Nutzen: 12 % geringere Lagerbestandskosten, messbar frühestens 18 Monate nach Go-live. Frage: In Stage 3 (Stage-Budget 300.000 €) prognostiziert Frau Lindner wegen der aufwendigen Bereinigung der Stammdaten Stage-Kosten von 336.000 €. Was muss sie tun?
•Das Team anweisen, die Qualität der Datenbereinigung zu reduzieren, bis die Kosten wieder passen
•Die Mehrkosten aus dem Change-Budget bezahlen, da dieses für unvorhergesehene Kosten vorgesehen ist
•Den Sachverhalt im nächsten Highlight Report erwähnen und bis zum Stage-Ende abwarten
•Sofort einen Exception Report an das Project Board erstellen, da die Toleranz voraussichtlich überschritten wird
☝️ SingleFALLSTUDIE „WerftOne“: Die Nordwerft Systems GmbH (Schiffsausrüster, 420 Mitarbeitende) löst ihr 20 Jahre altes ERP-System durch eine neue Standardsoftware ab. Executive ist Frau Brandes (Vorständin Finanzen), Senior User Herr Petersen (Leiter Produktion), Senior Supplier Herr Okafor (Vertriebsleiter des Softwareherstellers Arcon), Project Manager Frau Lindner. Team Manager für die Konfiguration ist Frau Sato von Arcon. Budget 1,8 Mio. €, Laufzeit 14 Monate, vier Stages (Initiierung, Design & Konfiguration, Test & Datenmigration, Go-live & Abschluss). Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±5 %. Das Change-Budget beträgt 60.000 €, davon sind 10.000 € verbraucht; als Change Authority ist ein Gremium aus Herrn Petersen und Frau Lindner benannt. Erwarteter Nutzen: 12 % geringere Lagerbestandskosten, messbar frühestens 18 Monate nach Go-live. Frage: Zu Beginn der Initiierung will Frau Lindner projektweit festlegen, welche Qualitätsmethoden angewendet werden und wer für Qualitätsprüfungen zuständig ist. Wo hält sie das fest?
•In der Product Description des Projektprodukts, die alle Qualitätsverantwortlichkeiten abschließend regelt
•Im Quality Management Approach (Bestandteil der Projektinitiierungsdokumentation)
•Im Stage Plan der Initiierungsstage, der für das gesamte Projekt gilt
•Im Quality Register, in dem einzelne Prüfungen und ihre Ergebnisse nachverfolgt werden
☝️ SingleFALLSTUDIE „WerftOne“: Die Nordwerft Systems GmbH (Schiffsausrüster, 420 Mitarbeitende) löst ihr 20 Jahre altes ERP-System durch eine neue Standardsoftware ab. Executive ist Frau Brandes (Vorständin Finanzen), Senior User Herr Petersen (Leiter Produktion), Senior Supplier Herr Okafor (Vertriebsleiter des Softwareherstellers Arcon), Project Manager Frau Lindner. Team Manager für die Konfiguration ist Frau Sato von Arcon. Budget 1,8 Mio. €, Laufzeit 14 Monate, vier Stages (Initiierung, Design & Konfiguration, Test & Datenmigration, Go-live & Abschluss). Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±5 %. Das Change-Budget beträgt 60.000 €, davon sind 10.000 € verbraucht; als Change Authority ist ein Gremium aus Herrn Petersen und Frau Lindner benannt. Erwarteter Nutzen: 12 % geringere Lagerbestandskosten, messbar frühestens 18 Monate nach Go-live. Frage: Frau Sato übergibt Frau Lindner jede Woche einen Bericht über den Stand ihres Work Packages (erreichte Produkte, Aufwand, Probleme). Wie heißt dieses Management-Produkt?
•Checkpoint Report
•Highlight Report
•Exception Report
•End Stage Report
☝️ SingleFALLSTUDIE „WerftOne“: Die Nordwerft Systems GmbH (Schiffsausrüster, 420 Mitarbeitende) löst ihr 20 Jahre altes ERP-System durch eine neue Standardsoftware ab. Executive ist Frau Brandes (Vorständin Finanzen), Senior User Herr Petersen (Leiter Produktion), Senior Supplier Herr Okafor (Vertriebsleiter des Softwareherstellers Arcon), Project Manager Frau Lindner. Team Manager für die Konfiguration ist Frau Sato von Arcon. Budget 1,8 Mio. €, Laufzeit 14 Monate, vier Stages (Initiierung, Design & Konfiguration, Test & Datenmigration, Go-live & Abschluss). Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±5 %. Das Change-Budget beträgt 60.000 €, davon sind 10.000 € verbraucht; als Change Authority ist ein Gremium aus Herrn Petersen und Frau Lindner benannt. Erwarteter Nutzen: 12 % geringere Lagerbestandskosten, messbar frühestens 18 Monate nach Go-live. Frage: Der erwartete Nutzen (–12 % Lagerbestandskosten) tritt erst 18 Monate nach Go-live und damit nach Projektende ein. Wie stellt PRINCE2 sicher, dass er trotzdem überprüft wird?
•Gar nicht – die Nutzenmessung endet mit dem Projekt, denn nur Outputs sind Projektgegenstand
•Das Projekt bleibt bis zur Nutzenmessung offen und wird nicht formal abgeschlossen
•Über den Benefits Management Approach: Benefit Reviews nach Projektende, Übergabe per Follow-on Actions
•Die letzte Stage wird um 18 Monate verlängert, damit der Project Manager den Nutzen misst
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