Fallstudie WerftOne [P] [Practices]

FALLSTUDIE „WerftOne“: Die Nordwerft Systems GmbH (Schiffsausrüster, 420 Mitarbeitende) löst ihr 20 Jahre altes ERP-System durch eine neue Standardsoftware ab. Executive ist Frau Brandes (Vorständin Finanzen), Senior User Herr Petersen (Leiter Produktion), Senior Supplier Herr Okafor (Vertriebsleiter des Softwareherstellers Arcon), Project Manager Frau Lindner. Team Manager für die Konfiguration ist Frau Sato von Arcon. Budget 1,8 Mio. €, Laufzeit 14 Monate, vier Stages (Initiierung, Design & Konfiguration, Test & Datenmigration, Go-live & Abschluss). Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±5 %. Das Change-Budget beträgt 60.000 €, davon sind 10.000 € verbraucht; als Change Authority ist ein Gremium aus Herrn Petersen und Frau Lindner benannt. Erwarteter Nutzen: 12 % geringere Lagerbestandskosten, messbar frühestens 18 Monate nach Go-live. Frage: Zu Beginn der Initiierung will Frau Lindner projektweit festlegen, welche Qualitätsmethoden angewendet werden und wer für Qualitätsprüfungen zuständig ist. Wo hält sie das fest?

•In der Product Description des Projektprodukts, die alle Qualitätsverantwortlichkeiten abschließend regelt
•Im Quality Management Approach (Bestandteil der Projektinitiierungsdokumentation)
•Im Stage Plan der Initiierungsstage, der für das gesamte Projekt gilt
•Im Quality Register, in dem einzelne Prüfungen und ihre Ergebnisse nachverfolgt werden
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