Fallstudie Smart Meter [P] [Practices]

FALLSTUDIE „Smart Meter Rollout“: Die Stadtwerke Rheinau müssen bis zum 31.12. 80.000 konventionelle Stromzähler durch Smart Meter ersetzen; die Frist ist vom Gesellschafterkreis (übergeordnete Ebene) als feste Projektgrenze vorgegeben. Executive ist Herr Dr. Amsel (Geschäftsführer), Senior User Frau Kowalski (Leiterin Netzbetrieb), Senior Supplier Herr Tan (Vertriebsdirektor des Zählerherstellers MeterTec GmbH). Project Manager ist Frau Ostermann, Team Manager Herr Riedel (Montagepartner). Stages: Initiierung, Pilot (2.000 Zähler), Rollout Süd, Rollout Nord, Abschluss. Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±4 %. Qualitätskriterium: Kommunikationsfehlerquote der eingebauten Zähler unter 1 %. Frage: In Rollout Süd zeichnet sich ab, dass die Frist 31.12. nicht mehr gehalten werden kann, auch wenn das Board Stage-Zeit nachgibt. Wer entscheidet dann über das weitere Vorgehen?

•Das Project Board entscheidet allein, da es die Projekttoleranz jederzeit ändern darf
•Herr Tan als Senior Supplier, da er die Verzögerung zu verantworten hat
•Frau Ostermann verlängert die Frist im Rahmen ihrer Stage-Befugnis
•Das Project Board eskaliert an die übergeordnete Ebene, die die Projekttoleranz vorgegeben hat
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