Fallstudie Smart Meter [P] [Practices]

FALLSTUDIE „Smart Meter Rollout“: Die Stadtwerke Rheinau müssen bis zum 31.12. 80.000 konventionelle Stromzähler durch Smart Meter ersetzen; die Frist ist vom Gesellschafterkreis (übergeordnete Ebene) als feste Projektgrenze vorgegeben. Executive ist Herr Dr. Amsel (Geschäftsführer), Senior User Frau Kowalski (Leiterin Netzbetrieb), Senior Supplier Herr Tan (Vertriebsdirektor des Zählerherstellers MeterTec GmbH). Project Manager ist Frau Ostermann, Team Manager Herr Riedel (Montagepartner). Stages: Initiierung, Pilot (2.000 Zähler), Rollout Süd, Rollout Nord, Abschluss. Stage-Toleranzen: Zeit ±3 Wochen, Kosten ±4 %. Qualitätskriterium: Kommunikationsfehlerquote der eingebauten Zähler unter 1 %. Frage: Im Pilot melden 3,4 % der eingebauten Zähler Kommunikationsfehler; gefordert waren unter 1 %. Wie ist der Sachverhalt einzuordnen und zu behandeln?

•Kein Issue, sondern nur ein Eintrag im Lessons Log, damit spätere Projekte daraus lernen können
•Request for Change: das Qualitätskriterium wird dadurch automatisch auf 3,5 % angehoben und gilt danach als erfüllt
•Off-Specification: im Issue Register erfassen, bewerten; Nacharbeit oder Zugeständnis (Concession) entscheiden lassen
•Ein Risiko, das mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % im Risk Register geführt werden muss
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