Fallstudie GreenLine [P] [Practices]

FALLSTUDIE „GreenLine“: Die PackWerk AG (Verpackungshersteller, 900 Mitarbeitende) ersetzt am Hauptstandort eine Produktionslinie durch eine klimaneutrale Anlage (Investition 4,2 Mio. €, davon 30 % gefördert). Executive ist Herr Dr. Sommer (Werkleiter), Senior User Frau Idris (Leiterin Produktionsplanung), Senior Supplier Herr Rahn (Anlagenbauer ThermoTec). Project Manager ist Frau Vogt. Stages: Initiierung, Planung & Bestellung, Installation, Inbetriebnahme & Hochlauf. Ziele: CO₂-Ausstoß der Linie mindestens 35 % geringer, Energiekosten mindestens 22 % geringer, Produktionsausfall höchstens drei Tage. Der Betriebsrat begleitet das Projekt. Frage: Am Ende von Stage 2 zeigt der aktualisierte Business Case: Die Energiekosten sinken voraussichtlich nur um 18 %; die Benefit-Toleranz verlangt mindestens 22 %. Wie muss Frau Vogt reagieren?

•Die Benefit-Toleranz selbst auf 18 % senken, damit die Stage im Rahmen bleibt
•Die drohende Überschreitung dem Project Board unverzüglich melden; das Board entscheidet
•Nichts unternehmen, da Toleranzen nur für Zeit und Kosten gelten, nicht für Nutzen
•Die Prognose erst im Highlight Report der nächsten Stage erwähnen und abwarten
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