Fallstudie GreenLine [P] [Practices]

FALLSTUDIE „GreenLine“: Die PackWerk AG (Verpackungshersteller, 900 Mitarbeitende) ersetzt am Hauptstandort eine Produktionslinie durch eine klimaneutrale Anlage (Investition 4,2 Mio. €, davon 30 % gefördert). Executive ist Herr Dr. Sommer (Werkleiter), Senior User Frau Idris (Leiterin Produktionsplanung), Senior Supplier Herr Rahn (Anlagenbauer ThermoTec). Project Manager ist Frau Vogt. Stages: Initiierung, Planung & Bestellung, Installation, Inbetriebnahme & Hochlauf. Ziele: CO₂-Ausstoß der Linie mindestens 35 % geringer, Energiekosten mindestens 22 % geringer, Produktionsausfall höchstens drei Tage. Der Betriebsrat begleitet das Projekt. Frage: Frau Vogt notiert das Risiko „Netzanschlussgenehmigung könnte sich verzögern“. Am nächsten Tag teilt der Netzbetreiber mit, dass die Genehmigung sechs Wochen später kommt. Wie ändert sich die Behandlung?

•Aus dem Risiko ist ein Issue geworden: erfassen, bewerten, entscheiden; das Risiko wird geschlossen
•Es bleibt ein Risiko im Risk Register, weil Risiken erst mit dem Projektende zu Issues werden können
•Es wird zu einer Off-Specification und mit einem formalen Zugeständnis der Change Authority geregelt
•Es wird nur im Daily Log vermerkt, bis die Genehmigung tatsächlich eintrifft und alles klar ist
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