Fallstudie FreshMarkt [P] [Practices]

FALLSTUDIE „FreshMarkt“: Die Handelskette FreshMarkt (120 Filialen) ersetzt in allen Filialen die Kassensysteme durch Self-Checkout-Terminals. Executive ist der Vertriebsvorstand Herr Moll, Senior User ist die Filialnetzleiterin Frau Gruber, Senior Supplier ist Herr Sommer, IT-Leiter von FreshMarkt, für die Hardware liefert der Hersteller TerminalPro. Project Manager ist Herr Vogt. Budget 9 Mio. €, Laufzeit 24 Monate, sechs Management Stages; nach einer Pilotstage mit fünf Filialen folgen vier Rollout-Wellen. Toleranzen je Stage: Zeit ±2 Wochen, Kosten ±3 %. Nutzen: 15 % geringere Personalkosten an den Kassen und kürzere Wartezeiten. Frage: Die Lieferung von TerminalPro verzögert sich um vier Wochen. Die Stage-Toleranz beträgt zwei Wochen. Welche Reaktion entspricht „Manage by exception“?

•Der PM wartet die Entwicklung ab; erst bei acht Wochen Verzug wird das Board verständigt
•Der PM eskaliert per Exception Report; das Board entscheidet über das weitere Vorgehen
•Das Board wird täglich über den Stand informiert und beteiligt sich direkt an der Tagesplanung
•Der PM verschiebt alle Rollout-Termine um vier Wochen, ohne das Board zu informieren
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